Und das nicht nur, weil die Schulfamilie sich in die verdienten und ersehnten Sommerferien verabschiedete. Sondern auch, weil sie zuvor einen feierlichen Abschlussgottesdienst erleben durfte.

Pfarrerin Antje-Pfeil Birant und Pfarrer Marek Pokorski begrüßten die gut 250 BesucherInnen in der Kirche Maria Heimsuchung.

Die Sonne tauchte das Innere in ein wunderbares Licht.

Den Mittelpunkt der Feier bildeten die SchülerInnen.
Lehrerin Elisabeth Paredes trug die Geschichte der “drei Zedern” vor, die Kinder stellten einige Szenen schauspielerisch nach.
Drei Zedern im Libanon unterhalten sich über ihre Träume. Jede hat einen großen Wunsch. Eine möchte Teil eines Throns sein, eine etwas Böses in etwas Gutes verwandeln, die dritte, dass man bei ihr an Gott denkt.

Zunächst kommt alles ganz anders: Die erste wird zu einem Unterstand und einer Krippe verarbeitet, die zweite zu einem Tisch für einen Möbelhändler und die dritte zimmert man zu einem Kreuz. Aus der Traum!

Doch weit gefehlt. Eines Abends kommt ein Ehepaar zum Stall und bittet um Unterlass. Es sind Maria und Josef, das neugeborene Jesukind legen sie in die Krippe aus Zedernholz. So wird die erste Zeder doch zum “Thron des mächtigsten Herrschers”.

Jahre später sitzen ein paar Männer an dem Tisch aus dem Holz des zweiten Baumes.
Die zweite Zeder erkennt, dass das Brot und der Wein, das auf ihm geteilt wird, den Bund zwischen Gott und dem Menschen herstellt.

Und schließlich wird Jesus ans Zedern-Kreuz aus dem dritten Baum geschlagen. Seither denken die Menschen beim Anblick des Kreuzes immer an Jesus Christus.

So gingen schließlich alle Wünsche in Erfüllung – nur nicht so, wie die drei Bäume sich das vorgestellt hatten.
Für die SchülerInnen lautete die Botschaft: Du musst Geduld haben und an deinen Träumen festhalten!

Tina Kohlhund und ihre SchülerInnen wünschten der Schulfamile dann dies.
Zeit und innere Ruhe…

…zu sein wie eine Sonnenblume, damit die Schatten hinter einen fallen…viele FreundInnen, die mit am gleichen Strang ziehen (Wollknäuel)…und ein großes Herz, das nicht nur an sich selbst denkt.

Der Chor von Evi Nüsslein eröffnete, begleitete und schloss diesen Tag der Freude. Die Lieder und Querflötenklänge komplettierten diesen Gottesdienst und machten ihn zu einem ganz besonderen.
Vielen Dank an alle, die diesen ermöglicht haben.

Bleibt und bleiben Sie alle gesund und wir freuen uns auf ein Wiedersehen im September! See you!