Ein Kugellager in der Mitte, drei Gewichte außen dran. Fertig ist der Fidget Spinner. Man hält ihn zwischen Daumen und Zeige- bzw. Mittelfinger. Mit dem Ringfinger der selben Hand oder mit der anderen wird eine Drehung erzeugt und der Spaß kann beginnen. Spaß? Derjenige, der ihn in den Fingern hält hat ihn wohl. Aber was sagen die dazu, die das Beobachten (müssen)? Und kennt überhaupt jeder dieses „neue“ Ding? Neu ist es übrigens gar nicht. Die US-Amerikanerin Catherine A. Hettinger hat schon 1997 den ersten Fidget-Spinner erfunden. Sogar ein Patent hatte sie darauf angemeldet. Nur leider wollte das Teil damals niemand haben. 2006 lief das Patent aus. Ganze elf Jahre dauerte es noch mal, bis der Siegeszug des Spielzeugs begann. Spielzeug? Die einen meinen: „Auf jeden Fall!“ Andere sind sich sicher: „Der Fidget-Spinner besänftigt alle ADHS-Kinder.“ Wie auch immer. Spaß macht er schon. Und ein Training für die Geschicklichkeit ist er ebenso. In diesem Sinne: ruhig mal spinnen!

Die MSSF-Reporter sind dem Phänomen „Fidget Spinner“ mal auf die Spur gegangen…